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Das Model und ihr Prinz: Kongruenz und Texteinbettung bei Genius-Sexus-Divergenz
Der folgende Beitrag untersucht die Verwendung von auf Personen referierenden Nomina, bei denen Genus-Sexus-Divergenz vorliegt. Im Zentrum der breit angelegten korpusbasierten Analyse steht einmal die Frage, wonach sich in solchen Fällen die kongruenzerforderlichen Formen richten; dabei zeigt sich, dass Sexuskonvergenz der Standardfall ist. Zum anderen werden stärker textuelle Fragen, insbesondere die Gestaltung von Referenzketten mit Genus-Sexus-divergenten Nomina erörtert.
This article analyses cases which show a divergence between the gender of a noun and the sex of the person to which it refers. The study, which is based on a large empirical corpus, focuses primarily on the factors responsible for the choice of forms indicating agreement. It emerges that the sex of the referent is preferred as the default solution in such cases. Another question concerns the textual aspects of such choices: What are the implications of such divergences for longer referential chains?
Seiten 191 - 220
Zitierfähig mit Smartlink: http://www.DSdigital.de/DS.03.2006.191
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