Inhalt » Archiv » Ausgabe 04/2009 » Die Diskurslinguistik nach Foucault und die epistemischen Dimensionen sprachlicher Sachverhaltskonstitution – Eine Doppelrezension

Die Diskurslinguistik nach Foucault und die epistemischen Dimensionen sprachlicher Sachverhaltskonstitution – Eine Doppelrezension

Felder, Ekkehard (Hg.) (2006): Semantische Kämpfe. Macht und Sprache in den Wissenschaften. Berlin/New York. (Linguistik – Impulse und Tendenzen 19).

Warnke, Ingo H. (Hg.) (2007): Diskurslinguistik nach Foucault. Theorie und Gegenstände. Berlin/ New York. (Linguistik – Impulse und Tendenzen 25).

Die von Ekkehard Felder und Ingo H. Warnke herausgegebenen Sammelbände stehen kaum trennbar beieinander – während der eine sich dem Zusammenhang Sprache, Wissen und Macht widmet, setzt sich der andere mit (der Tradition) der Foucaultschen Diskursanalyse auseinander. Um das Anliegen der Bände kurz zu charakterisieren: Die Semantischen Kämpfe analysieren die epistemische Dimension sprachlicher Sachverhaltskonstitution anhand von Bedeutungs- und Benennungs-‚Kämpfen‘, die Diskurslinguistik nach Foucault diskutiert und präzisiert die Voraussetzungen und Bedingungen für die Analyse dieser epistemischen Dimensionen des Sprachgebrauchs und überdacht vom Selbstverständnis her das Untersuchungsgebiet und die Methode der ‚semantischen Kämpfe‘.

Seiten 370 - 378

Zitierfähig mit Smartlink: http://www.DSdigital.de/DS.04.2009.370

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