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Verbbezogene Redewiedergabe: Subjektivität, Verknüpfung und Verbbedeutung
Trotz der überschwänglichen Literatur zur direkten und indirekten Rede im Deutschen wurde bisher wenig Aufmerksamkeit auf den Zusammenhang zwischen der Form der Redewiedergabe und der Bedeutung der einleitenden Verben verwendet. Dieser Beitrag befasst sich mit einem Modell für verbbezogene Redewiedergabe. Die verschiedenen Formen dieser Art der Redewiedergabe werden vorgestellt und über ihre semantischen und syntaktischen Eigenschaften systematisch zueinander in Beziehung gesetzt. Grundlage dafür ist der Begriff der Subjektivität. Die Annahme ist, dass sich das Profil, die Wahl der einschlägigen Formen der Redewiedergabe und deren Frequenz, auf Elemente der Verbbedeutung zurückführen lässt. Eine weitere Schwachstelle vorliegender Arbeiten bildet die Datenlage. Es gibt so gut wie keine statistisch verwertbaren Angaben zu den einzelnen Konstruktionen. In diesem Beitrag werden neun Kommunikationsverben überprüft. Dazu wird ein Korpus von gut 9.500 Belegen aus drei deutschen Zeitungen benutzt.
While there has been much research on direct and indirect speech in German, little attention has been paid to the relation between the type of report and the meaning of verbs introducing these various types. In this article the main focus is on the comparison of the semantic und syntactic properties of these verbs. It is claimed that the profile of a particular verb, i.e. the selection from the various types of report und their frequency, is related to its meaning. The framework is provided by the notion of subjectivity. A further weakness in past and current research is the lack of statistically relevant data from corpora. In this article nine verbs (with over 9500 occurrences from three German newspapers) will be the subject of investigation.
Seiten 210 - 233
Zitierfähig mit Smartlink: http://www.DSdigital.de/DS.03.2010.210
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