Inhalt » Archiv » Ausgabe 04/2007 » Versuch zu einem integrativen Textverständnis als Rahmenmodell für die Beschreibung von Texten

Versuch zu einem integrativen Textverständnis als Rahmenmodell für die Beschreibung von Texten

Mit dem vorliegenden Beitrag wird ein umfassendes integratives Textverständnis angestrebt. Im Vorfeld dieser Auseinandersetzungen werden – ohne Anspruch auf Vollständigkeit – vorhandene Definitionsmöglichkeiten erörtert. Es besteht bisher die Tendenz, Texte entweder auf der Ebene der Oberfläche, auf der semantischen Ebene, auf der Handlungsebene, auf der pragma-kommunikativen oder auf der kognitiven Ebene zu definieren. All diese isolierten Definitionsversuche haben – jeder auf seine Weise – den Weg zu textlinguistischen Forschungen gangbar gemacht und verdienen insofern Hochachtung und Anerkennung. Es obliegt nun der Kompetenz der neuen Generation, zu untersuchen und zu prüfen, ob das Zusammenwirken bzw. das Ineinandergreifen der grammatischen, semantischen, handlungsorientierten, pragma-kommunikativen und der kognitiven Anteile von Texten nicht von größerem Interesse wäre und deshalb nicht ins Blickfeld rücken sollte. Auf jeden Fall erweist sich eine gewisse Kooperation, besser, Integration als erforderlich.

This article aims at a comprehensive integrative understanding of texts. As a means of achieving this, existing definitions are discussed – without claiming to be comprehensive. So far there has been a tendency to define texts either on the surface level, on the semantic level, on the action level, on the pragma-communicative or on the cognitive level. All these isolated attempts at definitions have – each in its own way – contributed to the development of research in text linguistics, and to that extent they deserve respect and acknowledgment. It is now incumbent on the new generation to examine whether the interplay or interlinking of the grammatical, semantic, action-oriented, pragma-communicative and cognitive elements of texts is not of greater interest and should not therefore become the focus of attention. In any case a certain co-operation, or better: integration, is shown to be necessary.

Seiten 334 - 346

Zitierfähig mit Smartlink: http://www.DSdigital.de/DS.04.2007.334

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