Inhalt » Archiv » Ausgabe 01+02/2006 » Zur interaktionsstrukturellen Fundiertheit von Sprachvariation

Zur interaktionsstrukturellen Fundiertheit von Sprachvariation

Der Aufsatz stellt zuerst ein Projekt zur Standard-Dialektvariation in einer schwäbischen Kleinstadt vor. Dabei wird ganz kurz auf die soziolinguistische Situation des südwestdeutschen Sprachraumes und auf methodische Aspekte der Analyse von Dialekt-Standard-Variation eingegangen. Es folgen Bemerkungen zum institutionellen Setting Gemeinderat bevor an einem Datenbeispiel aus einer Sitzung des Gemeinderats der Einsatz von kontrastbildenden Sprachvariationsverfahren als rhetorische Ressource gezeigt wird. Das sequenzanalytische Vorgehen belegt dabei die interaktionsstrukturelle Fundierung von Sprachvariationsverfahren.

This article first describes a project on standard dialect variation in a small town in Swabia. The sociolinguistic situation in South West Germany and methodological aspects of the analysis of dialect standard variation are discussed briefly. This is followed by remarks on the institutional setting ‘local council’, leading up to the presentation of example data from a meeting of the local council which show the use of speech variation as a means to produce contrast in order to support rhetorical procedures. The sequence analysis approach employed shows that forms of language variation are based on the structure of the interaction.

Seiten 61 - 76

Zitierfähig mit Smartlink: http://www.DSdigital.de/DS.01.2006.061

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